Unser Konzept.

Konzept

Die ev. Kita Rimbach hat über die letzten Jahre ein umfangreiches Konzept entwickelt.

Unser gesamtes Konzept können Sie in den nachfolgenden Punkten genauer nachlesen. Falls Sie noch Fragen zu unserem Konzept haben, können Sie uns gerne über die Kontakt-Seite erreichen.

Vorstellung der Kita

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Zu einem gut gelebten pädagogischen Alltag gehört ein gut durchdachtes Raumkonzept, da Kita-Räume Bildungsräume sind, die Lernen befördern, aber auch erschweren können. Aus der Hirnforschung ist bekannt, dass beengte Raumverhältnisse, Übermöblierung und übertriebene Raumgestaltung eine Reizüberflutung bewirken. Diese Reizüberflutung verhindert konzentriertes Arbeiten, Kommunikation und soziales Miteinander. In unserer Einrichtung achten wir daher darauf, dass die einzelnen Räume den Bedürfnissen der Kinder gerecht werden und diese in ihrer Selbstbildung fördern und unterstützen. Gut durchdachte Räume fördern die Eigeninitiative, regen die Wahrnehmung an, schulen das ästhetische Empfinden, ermöglichen Körpererfahrungen, fördern das soziale Zusammenleben, geben Orientierung und sorgen für Wohlbefinden. Dies alles schafft Sicherheit und Vertrauen, was wiederum eine Grundlage von Entwicklung und Bildung ist. Zum Wohlfühlen trägt ebenso bei, dass die Kinder Einfluss auf die Raumgestaltung haben. Die Raumgestaltung ist daher niemals fertig. Sie muss änderbar sein um sich den Bedürfnissen der Kinder anzupassen. Unsere Räume sind keine Schauräume, die sich unserem persönlichen Geschmack unterordnen, sondern Spielräume zur freien Gestaltung der Kinder. In unserer Kita stehen den Kindern mehrere Funktionsräume zur Verfügung: Ein Rollenspielraum bzw. ein Familienzimmer, ein Lese-und Spieleraum, ein Mehrzweckraum, der als Bewegungsbaustelle genutzt wird, ein Bauraum, ein Atelier, ein Bistro für Frühstück und Mittagessen und das Außengelände, welches mit den übrigen Räume durch zwei Schmutzschleusen verbunden ist. Des Weiteren können die Kinder bei Bedarf einen Schlafraum nutzen.

Mehrzweckraum:

Kinder haben ein natürliches Bedürfnis nach Bewegungserfahrungen, welches sie in diesem Raum nachkommen können. Bewegung ist die Grundlage für die gesamte kindliche Entwicklung und ein Ausdrucksmittel wie Mimik und Gestik, kreatives Gestalten und musizieren. Durch Bewegungserfahrungen stärken und sensibilisieren Kinder verschiedene Wahrnehmungsbereiche, unter anderem den Gleichgewichtssinn und den Tastsinn. Auch zeigen Untersuchungen, dass sich Bewegung positiv auf die Konzentrationsfähigkeit und die Leistungssteigerung des Gehirns auswirkt. Körperliche Aktivität ermöglicht dem Kind sich einzuschätzen, seine Grenzen zu erfahren, Aggressionen abzubauen und seine Kooperation-und Kommunikationsfähigkeit zu erweitern. Nicht zuletzt entwickeln Kinder durch Bewegung ein positives Körperbewusstsein, was ein wichtiger Beitrag zur körperlicher und seelischer Gesundheit und einem guten Selbstwertgefühl ist.
Wir achten aus Sicherheitsgründen darauf, dass sich die Kinder in diesem Raum angemessen bewegen. Das heißt Spiele, die mit wilden und sehr schnellen Bewegungen einhergehen werden ins Außengelände verlegt. Die Bewegungserfahrungen, die in diesem Raum gemacht werden können, stammen eher aus dem Bereich der Geschicklichkeit, der Erprobung der eigenen Kraft.
Kinder, die diesen Raum nutzen können aus verschiedenen Materialien wählen, die es ihnen ermöglichen sich eigenaktiv und selbstständig zu beschäftigen und Ideen zu verwirklichen. Der Mehrzweckraum beinhaltet verschiedene große Steine aus Schaumstoff zum Bauen, Turnmatten, Decken und Tücher, Schwebebalken, Bänke, Kästen, eine Kletterwand, einen großen Spiegel, Schwungtücher und verschieden kleine Materialien wie Klammern, Seile und Reifen.

Außengelände:

Unsere Kita verfügt über ein großes, terrassiertes Außengelände, das den Stellenwert eines Funktionsraumes einnimmt und durchgängig für alle Kinder geöffnet ist. Neben einem großen Sandkasten mit Wasserspielplatz, Nest-und Hängeschaukel, einer Doppelrutsche und Balancieranlage finden die Kinder auch viele naturbelassene Ecken vor. Besonders gerne wird der naturbelassene Kletterhang genutzt oder Nüsse unseres alt eingewachsenen Nussbaumes gesammelt. Neu eingepflanzte Obstbäume und ein Hochbeet laden dazu ein Naturvorgänge und den Lebenszyklus von Pflanzen zu beobachten und den Zusammenhang zwischen Pflege und Vernachlässigung zu erfahren. Eine große Sitzecke dient den Kindern als Rückzugsort oder Frühstücksbereich. Sie fördert die Kommunikation der Kinder untereinander und dient somit der Sprachförderung.
Neben den oben schon beschriebenen Bewegungserfahrungen und deren positiven Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung bietet das Außengelände somit einen wichtigen Bestandteil um den Kindern Naturerfahrungen zu ermöglichen. Der Wechsel der Jahreszeiten wird mit allen Sinnen wahrgenommen, die Lebensbedingungen von verschiedenen Tieren können beobachtet werden und nicht zuletzt lernen Kinder die pflanzliche Artenvielfalt kennen. Durch vielfältige Naturerfahrungen lernen die Kinder Verantwortung für die Natur zu übernehmen und ein Umweltbewusstsein zu entwickeln.

Bauraum:

Bauen und Konstruieren ist ein wichtiger Bestandteil des kindlichen Spiels. Kinder bauen gemeinsam oder alleine und verbinden in der Regel das Bauen mit Fantasiespielen. Bauen kann kleinräumig, mit gängigen Konstruktionsmaterialien, wie zum Beispiel Lego, oder großräumig, eventuell mit Kartonagen, stattfinden. Durch das Bauen erwerben Kinder grundlegendes Wissen aus der Mathematik, der Physik oder der Technik. So können unter anderem Erfahrungen mit Relationen, räumliche Zuordnungen, Gesetze der Statik, Materialeigenschaften oder auch Mengen, Formen und Gewichten gemacht werden. Beim Konstruieren wird dieses erworbene oder schon vorhandene Wissen immer wieder hinterfragt und erweitert. Da Kinder dabei meistens verbal in Kontakt sind, dient dies auch der Sprachentwicklung und dem Erwerb von themenbezogenen Begriffen aus dem Bereich der oben genannten Erfahrungsfelder. Bauen und Konstruieren fördert verschieden Sozialkompetenzen. Durch das gemeinsame Tun sind Kinder darauf angewiesen zu kooperieren, sich gegenseitig zu helfen, in Kontakt zu treten, Rücksicht zu nehmen, aber auch ihre eigene Interessen und Ideen zu vertreten. Denkfähigkeit, Kreativität und Wahrnehmung werden geschult.
Damit eine Reizüberflutung durch zu viel Material der Selbstbildung der Kinder nicht im Wege steht, wird das Spielangebot im Bauraum immer wieder den Bedürfnissen der Kinder angepasst, gemeinsam mit ihnen hinterfragt und ausgetauscht. Die Kinder haben dabei Zugang zu den gängigen Konstruktionsmaterialien, wie zum Beispiel Lego, Duplo, Kapplasteinen, Schaumstoffsteine und Belebungsmaterial, aber auch Kartons, Kissen, Decken und Materialien aus der Baubranche werden gerne genutzt. Zusätzlich beinhaltet der Bauraum ein Angebot aus themenbezogenen Büchern und Bildern, Metermaßen und anderem Bauzubehör.

Atelier:

Im Atelier können Kinder unterschiedliche Gestaltungswege entdecken um ihren Gefühlen und Gedanken Ausdruck zu verleihen. Durch dieses kreative Gestalten wird die Vorstellungskraft und die Denkfähigkeit gefördert und die Lust am eigenen Gestaltungswillen gestärkt. Da insbesondere Kinder versuchen ihre Umwelt mit allen Sinnen zu verstehen, wird die dazu benötigte Wahrnehmungsfähigkeit im Umgang mit eigener und fremder Kunst geschult. Auch im Atelier können sich die Kinder ein Bild von der Welt machen! Durch gemeinsames Gestalten kommen Kinder in Kontakt, kommunizieren über ihre Kunstwerke, bauen Vertrauen in ihre eigenen Gestaltungswege auf und lernen Toleranz gegenüber anderen Ausdrucksmöglichkeiten. Die Materialien werden den Kindern überschaubar, ansprechend, erreichbar und in ausreichender Menge angeboten. Die Behältnisse hierfür sind mit Fotos versehen und beschriftet. Das Material setzt sich aus Gekauftem wie Papier, Kleber, Scheren, Farben und Ähnliches und Gesammelten, wie Knöpfe, Korken, Stoffen, Bänder, Steinen und Vielem mehr zusammen.

Bistro:

Auch für Kinder nehmen Mahlzeiten einen hohen Stellenwert ein und sie genießen das gemeinsame Zubereiten und Verzehren. Dies ermöglichen wir in unserem offenem, lichtdurchflutetem und immer zugänglichem Bistro mit kleinen Tischen und Tischgruppen und einem Buffet. Hier bereitet eine Fachkraft gemeinsam mit den Kindern das tägliche Frühstück vor, das bis 11.00 Uhr zur Verfügung steht. Dabei wird besonderen Wert auf gesunde, abwechslungsreiche und saisonale Lebensmittel geachtet. Das Mittagessen wird von unserem Caterer „ Gasthaus zum Hannes“ geliefert und ab 12.45 Uhr eingenommen. Selbstverständlich berücksichtigen wir sowohl bei der Zubereitung als auch bei der Bestellung die gesundheitlichen und religiösen Aspekte der Kinder. Beide Mahlzeiten bieten wir in Form eines Buffet an, damit die Kinder selbst bestimmen können, was, wann, wie viel und mit wem sie essen möchten.
Beim gemeinsamen Zubereiten und Essen kommen Kinder mit vielen Lernfelder in Berührung. Sie lernen Lebensmittel mit allen Sinnen kennen, lernen Grundsätzliches über die Zubereitung und eignen sich Wissen über gesunde Ernährung an. Beim Umgang Küchenutensilien und Besteck wird die Feinmotorik geschult und beim Anrichten werden mathematische Kenntnisse erweitert. Das gemeinsame Zubereiten und Eindecken der Tische und das Einnehmen von gemeinsamen Mahlzeiten stärkt das soziale Miteinander und das Zugehörigkeitsgefühl. Kinder lernen sich an Tischregel zu halten und dabei ihre Impulse zu kontrollieren. Sie erfahren gemeinsames Essen als eine soziale und kommunikative Angelegenheit. Nicht zuletzt erfährt sich das Kind als ein selbstbestimmtes Wesen, das ein Gefühl für seinen Körper entwickelt hat und Unterschiede zwischen Appetit, Hunger, Durst und Sättigung erkennt und angemessen darauf reagiert.

Flur und Rezeption:

In unserem geräumigen Flur befinden sich die Rezeption und die Garderoben der Kinder. Im Eingangsbereich sind Magnetwände für Informationen angebracht. Darauf wird transparent gemacht, wo sich die einzelne Fachkraft befindet, mit welchen Aktivitäten und Themen sich die Kinder gerade beschäftigen oder welche organisatorischen Fragen anstehen.
Die Fachkraft an der Rezeption begrüßt und verabschiedet die Kinder und deren Begleitpersonen. Sie erstellt die Anwesenheitsliste und trägt die Kinder aus, wenn diese abgeholt werden. Eine Aufgabe der Fachkraft ist es, Anliegen der Eltern aufzunehmen und diese der Leitung oder deren Stellvertreterin weiter zu leiten oder umgekehrt Eltern und Betreuungspersonen über Anliegen der Einrichtung zu unterrichten.
Relevante Ereignisse werden dokumentiert und der abholenden Person ausgerichtet. Zwischen 7.00 und 9.00 Uhr, zwischen 12.00 und 13.00 Uhr und von 14.00 bis 16.30 Uhr ist die Rezeption besetzt und es werden Telefonanrufe entgegen genommen. Zu allen anderen Zeiten ist die Fachkraft für die Bedürfnisse der Kinder zuständig. Aus diesem Grund wird ab 9.00 Uhr die Eingangstür geschlossen und alle Kinder haben bis dahin anwesend zu sein. Abholzeiten sind zwischen 12.00 und 13.00 Uhr ( Modul 1), zwischen 14.00 und 14.30 Uhr ( Modul 2) und bis 16.30 ( Modul 3). Abholzeit bedeutet, dass die Kinder innerhalb des Moduls abgeholt werden und sich das Abholen nicht über die gebuchte Zeit hinaus verzögert. Ein Zuspätkommen müssen wir in Rechnung stellen.
Die Garderoben im Flur sind großzügig ausgelegt. Den Kindern stehen eigene Garderobenhaken mit Schuhfächern, einem kleinen Schränkchen und einer Materialbox zur Verfügung.

Rollenspielraum:

Rollenspiele nehmen im kindlichen Alltag einen großen Stellenwert ein und sind eine regelmäßige und beliebte Form des Spiels. Im Rollenspiel setzt sich das Kind insbesondere mit der Erwachsenenwelt auseinander. Es spielt Situationen aus dem Familienleben oder dem Berufsalltag nach. Ebenso wird gerne in die Rolle von älteren und jüngeren Kindern oder Tieren w geschlüpft.. Bei diesem Rollentausch vollzieht das Kind einen Perspektivenwechsel und es lernt sich in andere Personen herein zu versetzen und diese zu verstehen. Spielerisch schult es damit sein Sozialverhalten. Für ein gelungenes Spiel muss das Kind Spielabsprachen treffen und einhalten. Auch hierbei erprobt es Verhaltensweisen, die es ihm ermöglichen in der Gesellschaft zu bestehen. Es muss Kompromisse eingehen und aushalten, Spielabsprachen treffen und sich an diese Regeln halten, für seine Ideen einstehen und sich zurücknehmen. Durch den ständigen Austausch der Kinder untereinander erweitern diese ihren Wortschatz, den Satzbau und ihre Ausdrucksfähigkeit.
Nicht zuletzt bietet das Rollenspiel Kinder eine Möglichkeit Erlebnisse zu verarbeiten und Ängste spielerisch ab zu bauen.
In unserer Kita ist dem Rollenspiel ein ganzer Raum gewidmet. Dieser ist wie eine Wohnung gestaltet, damit sich die Kinder für ihr Spiel aus allen Lebensbereichen bedienen können. Das Spielmaterial besteht weitgehend aus „echten“ Gegenständen, die in jedem Haushalt zu finden sind. Die Einrichtung und die Spielmaterialien sind variierbar und können von den Kinder ausgetauscht und dem Spiel angepasst werden.

Bücher- und Spieleraum:

Im Bücher- und Spielraum finden die Kinder eine Auswahl an Gesellschaftsspielen, Puzzeln, Konstruktionsmaterial und Büchern vor. Die Materialien werden anschaulich präsentiert und sind für die Kinder frei zugänglich. Das Materialangebot wird regelmäßig gewechselt und gemeinsam mit den Kindern überdacht.
Gesellschaftsspiele bieten Kinder vielfältige Lernerfahrungen an. Beim Spielen werden unter anderem Konzentration, Merkfähigkeit, Durchhaltevermögen, Kooperationsbereitschaft, Beobachtungsgabe, Feinmotorik, mathematische Grundkenntnisse und Sprachvermögen gefördert. Zudem lernen Kinder mit Enttäuschungen und Niederlagen umzugehen. Sie müssen Regeln einhalten und Abwarten lernen.
Die Lernerfahrungen, die das Konstruktionsmaterial beinhaltet, können im Absatz „ Bauraum“ nachgelesen werden.
Bücher dienen als Mittel der Kenntniserweiterung, der Unterhaltung und bieten Anlass für eigene Gedanken. All dies können Kinder im Umgang mit Kinderliteratur erfahren. Die Bücherauswahl in diesem Raum nimmt auf diese Erfahrungsfelder Rücksicht.

Naturpädagogik bedeutet das direkte Erleben und Beobachten in der freien Natur.

Für uns heißt das, den Kindern den Freiraum zu lassen um eigenaktiv und spielerisch die Natur zu erforschen und mit verschiedenen Elementen zu experimentieren. Natürlich wird die Natur hierbei mit allen Sinnen wahrgenommen.

Dabei bietet unser vielseitig gestaltetes Außengelände mit natürlichen oder künstlich angelegten Klettermöglichkeiten, Hindernissen, Höhen und Tiefen sowie  unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten unzählige Erfahrungschancen für Kinder.

Materialien wie  Holz, Laub, Erde und Wasser gehören zu wichtigen Bestandteilen, die Kinder benötigen um ihre ersten Erfahrungen mit der Natur machen zu können. Aber auch das Beobachten  von Insekten, Vögeln und Eichhörnchen bringt den Kindern die Natur näher.

Wir begleiten und unterstützen die Kinder auf ihrem Weg sich einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Lebewesen und der Umwelt anzueignen. Dazu gehört auch, dass wir gemeinsam mit den Kindern auf Entdeckungsreisen außerhalb unseres Außengeländes gehen. Die nahe gelegenen Wiesen und Felder bieten sich dazu gut an.

Unser Ziel ist es Kinder für die Natur zu sensibilisieren, damit diese sich Möglichkeiten für einen respektvollen Umgang aneignen können.

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„Ein guter Start in den Kita- Tag“

Jedes Kind freut sich über eine zugewandte Begrüßung. Dazu begrüßen wir jedes Kind freundlich mit seinem Namen und gehen wenn möglich in einen kleinen Austausch. Somit wollen wir dem Kind, aber auch den Begleitpersonen, zeigen, dass wir sie wahrnehmen und sie willkommen sind.

Wir begleiten, unterstützen und beobachten die Kinder im Alltag um diese in ihren Kompetenzen zu stärken, damit sie diese nutzen können um Lernerfahrungen machen zu können.

Um im Alltag den Kindern anregende Lernumgebungen zu schaffen, nehmen wir ihre Interessen ernst. Es geht uns darum, dem Bildungs- und Wissensdrang den Kindern zu folgen und diese nicht mit übergestülpten Projekten und Lernprogrammen zu überfordern. Im beigefügten „Tagesablauf“, können Sie die festen Strukturen des Kindergartentages entnehmen. Weitere und individuelle Strukturen finden Sie an der Magnetwand in der KiTa mit der Überschrift „Wochenplan“.

UhrzeitAblauf
7:00 – 8.50 UhrBringzeit der Kinder
8:50 UhrTür schließt!
8:00 Uhr – 11:00 UhrOffenes Frühstück
7:00 Uhr – 11:45 UhrFreispiel, eine festgelegte monatliche Bildungseinheit, Geburtstagsfeier, Einkäufe, Psychomotorik, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, Feste
11:45 Uhr – 12:00 UhrKinder wählen sich selbst, in die von ihnen gewählten Bildungsbereichen/ Bildungsräume, zum Abschluss ein
12:15 Uhr  oder 12:45 UhrAbholzeit Modul ( 1 )
13:00 Uhr- 14:00 UhrKeine Abholung möglich
13:00 Uhr – 14: 25 UhrMittagsbuffet
14:00 Uhr oder 14:30 UhrAbholzeit Modul (2 )
12:00 Uhr- 16:25 UhrFreispiel, Geburtstagsfeier, Einkäufe, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, Feste,
14:00 oder 14.30 Uhr
15.30 oder 16.00 Uhr
Abholzeit Modul ( 3 )

In evangelischen Kindertagesstätten hat jede Kita die Möglichkeit an der Qualitätsentwicklung der EKHN teilzunehmen. Unsere Einrichtung hat sich auf den Weg gemacht, um an den Standards der Qualitätsentwicklung zu arbeiten.

Damit Qualität im Haus gut gelingen kann und eine individuelle und maßgeschneiderte sichtbare Qualität in der Kita erkennbar ist, ist  es wichtig, dass hierfür genügend zeitliche Ressourcen zur Verfügung stehen. So kann sich das Fachpersonal gezielt und intensiv mit allen Standards auseinandersetzen und diese dann in die Arbeit mit den Kindern einfließen lassen. Dafür gibt es in unserer Kita die sogenannten Pädagogischen- Tage, bei denen das gesamte Team an der Verbesserung der Qualität arbeitet. Hinzu kommt, dass sich die Fachkräfte regelmäßig fort- und   weiterbilden, um die pädagogische Qualität sicherzustellen. Daher haben alle Fachkräfte bei uns die Marte Meo Ausbildung absolviert, um die Kinder  in ihrer Entwicklung bestmöglich zu unterstützen. Die Weiterbildung von Fachkräften ist daher ein ständiger Prozess vergleichbar mit lebenslangen Lernen, der für die Fachkräfte nie endet, denn Kinder und Familien befinden sich immer in einem Veränderungsprozess der durch äußere Faktoren beeinflusst wird. Daher muss im Kita- Alltag immer wieder auf diese Veränderungen eingegangen und das pädagogische Handeln danach ausgerichtet werden, um den Kindern die bestmögliche Entwicklung zu ermöglichen.

Ein Slogan der Qualitätsentwicklung der EKHN ist es: „Qualität ist, wenn alle an einem Strang ziehen“ hierzu gehören nicht nur alle Fachkräfte im Haus, sondern auch Eltern, Sorgeberechtigte, Träger, Kommune, Kirchengemeinde, externe Dienstleister, Ehrenamtliche und noch viele mehr, denn nur wenn alle einem Strang ziehen, kann die Qualität für alle sichtbar sein.

Die Evangelische Kita Rimbach kann  sehr froh sein, denn wir haben das Glück, dass sehr viele Menschen zum Wohle der Kinder und der Kita ihre Ressourcen täglich investieren.

Die  Qualität in unsere Kita ist uns ein wichtiger Anspruch, aber auch  immer wieder eine Herausforderung, um aus den aktuellen Rahmenbedingungen immer wieder das Bestmögliche heraus zu holen.

Gesetzliche Grundlagen

Der Auftrag und die Ziele der Kindertageseinrichtungen leiten sich vorrangig vom Sozialgesetzbuch (SGB) , §8 ab.

Kindertageseinrichtungen haben den Auftrag zur altersangemessenen Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern, unter Berücksichtigung der Lebenssituation, den Interessen, den Bedürfnissen sowie deren ethnischen und religiösen Herkunft (§22-24 SGB VIII).

Uns liegt daran, die Kinder in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken. Wir sind für sie da und geben ihnen Erfahrungen und Kompetenzen mit auf den Weg. 

Kinder entwickeln Vertrauen in ihren eigenen Fähigkeiten, sie erleben sich selbst als wertvoll und kompetent und erfahren, dass sie durch eigene Handlungen Veränderungen bewirken können.

Zentraler Bestandteil bei der Betreuung der Kinder ist die Befriedigung deren elementaren Bedürfnissen. Neben Ernährung, Pflege und Gesundheitsfürsorge geht es vorrangig um einen gelungenen Beziehungsaufbau. Dabei legen wir großen Wert auf einen feinfühligen Umgang mit den Kindern und den Dialog anhand der Marte Meo Methode.

Eine weitere Aufgabe der Kindertageseinrichtung ist es, Kinder  vor Gefahren zu schützen und für ihr Wohl zu sorgen. 

Kindertagesstätten tragen dazu bei, positive Lebens- und Lernbedingungen für junge Menschen zu schaffen und soziale Entwicklung zu fördern.

Mädchen und Jungen sollen vor allen Formen der Gewalt  geschützt werden. Sie sollen gewaltfrei und sicher aufwachsen.

Ein professioneller Umgang mit der Abwendung von Gewalterfahrungen beinhaltet zu allererst die Prävention. Grenzverletzungen, Übergriffe und Missbrauchsfälle können durch Vorsorgemaßnahmen im Vorfeld weitgehend verhindert werden. Klare Verhaltensregeln helfen uns, Grenzen einzuhalten und einen angemessenen Umgang mit Nähe und Distanz zu pflegen. In unserem Alltag gehen wir sehr sensibel und sorgfältig mit diesem Thema um. Darin sind unsere Fachkräfte geschult und stehen für die Rechte der Kinder ein. Ein weiterer wichtiger Bestandteil unseres Schutzkonzeptes ist es, Kinder stark zu machen. Dies bedeutet in unserer Einrichtung:

  • Kindern wird zugehört
  • Kinder werden ernst genommen
  • Kinder lernen sich zu beschweren, Dinge und Vorkommnisse zu benennen.
  • Kinder lernen „NEIN“ zu sagen und sich Unterstützung zu holen.

Auch der Bildungsplan sagt:  “ Wohlergehen und Wohlbefinden des Kindes sind maßgebliche Voraussetzungen dafür, dass kindliche Lern- und Entwicklungsprozesse gelingen.“

Die Einhaltung gesetzlicher Standards, wie unter anderem im Bundeskinderschutzgesetz (2012) verankert, ist für uns selbstverständlich.

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Kinderrechte

In der UN- Kinderrechtskonvention sind die Rechte der Kinder verankert. Diese Rechte bestehen aus 4 Grundprinzipien.

  • Nichtdiskriminierung
  • Vorrang des Kindeswohles
  • Entwicklung
  • Berücksichtigung der Meinung des Kindes

 

Daraus ergeben sich mehrere Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechte. Viele Länder der Welt, unter anderem auch Deutschland, sind bestrebt diese Rechte umzusetzen und in ihren Systemen zu verankern. 

Wo findet man in unserer Kita dieses Recht?

Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung. Hierfür hat der Gesetzgeber einen Bildungsplan, in unserem Fall, den Hessischen Bildungs – und Erziehungsplan erstellt und herausgegeben. Dieser dient uns als Leitfaden für unsere päd. Arbeit. Hierin sind viele Förderrechte verankert, wie z.B. das Recht auf Bildung, das Recht auf Ruhe, das Recht auf Förderung bei Behinderung, freie Meinungsäußerung, Schutz der Privatsphäre und Beteiligung.

Mit dem Kinder – und Jugendhilfegesetzt sorgt der Staat für den Schutz der Kinder und setzt hier die Schutzrechte um. Mit diesen Gesetzen schützt er die Kinder z.B. vor Gewaltanwendung, Misshandlung oder Vernachlässigung, vor wirtschaftlicher Ausbeutung, vor Suchtstoffen. Ebenso sind auch Förderrechte verankert, wie z.B. das Recht auf Leben und Entwicklung, das Recht auf beide Elternteile, auf Familienzusammenführung und Gesundheitsvorsorge. Auch hier haben wir, als Kita, einen klaren Auftrag des Staates. 

Recht auf Auskunft:

Den Eltern steht ein Recht auf Auskunft über die personenbezogenen Daten zu, die zu ihrer Person gespeichert wurden. Sorgeberechtigte Elternteile haben zudem auch einen Auskunftsanspruch bezüglich der Daten ihres Kindes.

Nicht sorgeberechtigte Elternteile haben über diese Daten kein Recht auf Auskunft gegenüber der Kindertagesstätte.

Weitergabe der Daten an eine andere Kindertagesstätte oder die Schule:

Die Weitergabe an eine andere Kindertagesstätte, um Mehrfachanmeldungen zu erkennen, ist nur mit Einwilligung der Eltern möglich. Auch eine Datenweitergabe an eine künftige Schule ist an eine Einwilligung geknüpft. Es gilt auch hier der Grundsatz der Datenminimierung. Nur die Daten, die für die Aufgabenerfüllung notwendig sind, dürfen weitergegeben werden.

Was ist zu tun, wenn das Kindeswohl gefährdet erscheint?

Besteht ein Verdacht auf Gefährdung des Kindeswohls, ist eine insoweit erfahrene Fachkraft zur Einschätzung der Risikobewertung einzubeziehen.

Diese Bewertung ist mit den Eltern zu erörtern. Ein Datenaustausch mit externen Stellen darf grundsätzlich nicht ohne Einwilligung der Eltern vorgenommen werden. Etwas anderes kann sich im Fall einer akuten Gefährdung ergeben. Zu beachten sind die Vorschriften aus dem Sozialgesetzbuch VIII.

Wer ist verantwortlich für den Datenschutz?

Datenschutz ist Leitungsaufgabe! Es sind technische und organisatorische Maßnahmen zu treffen, die geeignet sind, die Daten zu schützen. Wichtig ist, dass Zugriffsrechte klar geregelt sind und jede Person nur Zugriff auf die Daten hat, die für die jeweilige Tätigkeit benötigt werden. Nachdem ein Kind die Kindertagesstätte verlassen hat, müssen die Daten in der Regel gelöscht oder vernichtet werden.

Datenschutz ist Grundrechtsschutz:

Beim Datenschutz geht es in erster Linie um Menschenschutz!

Zweck des EKD-Datenschutzgesetzes (DSG-EKD) ist es, die einzelne Person davor zu schützen, dass sie durch den Umgang mit ihren personenbezogenen Daten in ihrem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird.

Was sind personenbezogene Daten?

Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. Dazu gehören unter anderem: Namen, Geburtsdatum, Adresse, Beruf, Einkommen, Krankheiten, Religion, Aufzeichnungen über Fähigkeiten und Verhaltensmerkmale, Fotos usw.

Wann dürfen diese Daten verarbeitet werden?

Personenbezogene Daten von Kindern und Eltern dürfen nur verarbeitet werden, wenn eine Rechtsvorschrift dies erlaubt oder eine Einwilligung vorliegt. Eine Kindertagesstätte darf personenbezogene Daten nur verarbeiten, wenn diese Daten zur Erfüllung der Erziehungsaufgabe der Einrichtung erforderlich sind.

Welche Daten dürfen verarbeitet werden?

In erster Linie dürfen also verarbeitet werden:

  • Name, Geburtstag, Anschrift des Kindes
  • Namen und Anschrift(en) der Eltern sowie Telefonnummern, unter denen sie auch im Notfall erreichbar sind
  • Daten über den Hausarzt zur Verständigung im Notfall
  • Krankheiten oder Allergien, die bekannt sein sollten, um ggf. angemessen reagieren zu können
  • Datum der letzten Tetanusimpfung
  • Angaben über Geschwister, sofern die Gebühr davon abhängt
  • Konfession

Sollen weitere Daten verarbeitet werden, so ist dies immer von einer konkreten Einwilligung abhängig. Die Eltern müssen dann auch über den Zweck der Datenerhebung aufgeklärt werden. Es gilt der Grundsatz der Datenminimierung. Nur die Daten, die für die Aufgabenerfüllung notwendig sind, dürfen verarbeitet

werden. Regelmäßig werden Beobachtungsbögen durch Mitarbeitende zur Dokumentation ihrer Tätigkeit angefertigt. Soweit darüber hinaus weitere Dokumentationen über den Bildungs- und Entwicklungsstand der Kinder angelegt werden, muss dies mit den Eltern abgestimmt werden. Die Eltern dürfen dem jederzeit widersprechen.

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Hygienekonzept:

– Hände waschen bei Ankunft

– Eltern tragen einen Mund- und Nasenschutz beim Bringen und Abholen

– Eltern/ Sorgeberechtigte tragen sich in die Kontaktnachverfolgungsliste ein

– Bringzeit ist bis spätestens 8.50 Uhr

– Verbindliche Abholzeit wird beim Bringen festgelegt: 12.15 Uhr, 12.45 Uhr, 14.00 Uhr, 14.30 Uhr. 15.30 Uhr, 16.00 Uhr

– Die Kinder haben an ihrer Garderobe die Kleidungsstücke, die wetterangepasst sind (nur ein paar Schuhe, eine Jacke) 

– Ein Satz Wechselkleider befindet sich in der persönlichen Box

– Elterngespräche finden in GRÜN statt, direkter Außeneingang 

– Regelmäßiges Lüften in allen Räumen

– Niesen/ Husten in die Armbeuge

– Kein Singen und Toben in den Räumen

– Kranke Kinder dürfen nicht in die Kita

  1. Die Gartentür ist zu schließen
  2. Die Straßenschuhe  sind im Windfang auszuziehen
  3. Mund- und Nasenschutz tragen
  4. Kinder sind bis spätestens 8.50 Uhr an der Rezeption anzumelden, ab 8.50 Uhr ist die Eingangstür geschlossen
  5. Verabschieden Sie Ihre Kinder kurz & knapp
  6. Telefonanrufe werden nur in der Zeit von 7.00 Uhr- 9.00 Uhr persönlich entgegengenommen 
  7. Keine Frühstücksboxen, Süßigkeiten, Trinkflaschen etc. mitbringen
  8. Das Mittagessen wird nur in der Kita an die Kinder ausgegeben.
  9. Keine kranken Kinder in der KiTa!!!
  10. Max. ein gewaltfreies und geräuschloses Spielzeug was in den Rucksack des Kindes passt mitbringen (Eigenverantwortung)
  11. Alle Kleidungsstücke des Kindes mit Namen versehen
  12. Verbindliche Abholzeit 12.15 Uhr, 12.45 Uhr, 14.00 Uhr, 14.30 Uhr, 15.30 Uhr, 16.00 Uhr
  13. Verspätungen werden in Rechnung gestellt
  14. Keine Handynutzung in der Kita
  15. Keine Fotografien der Kinder mit Handy, Foto etc.  (Datenschutz)
  16. Beschwerden werden über das Beschwerdemanagement- Formular eingereicht
  17. Grenzüberschreitungen wie das Maßregeln von anderen Kindern ist nicht gestattet

Die pädagogische Arbeit

Marte Meo ist eine Entwicklungsunterstützung mit Videobegleitung und bedeutet, etwas aus eigner Kraft erreichen. Marte Meo sieht grundsätzlich die positiven Entwicklungen von Kindern und baut auf deren Stärken auf.

In unserer Kita werden alltägliche Situationen der Kinder mit der Kamera gefilmt, um deren Stärken zu erkennen und sie somit in ihrer individuellen Entwicklung besser begleiten, unterstützen und fördern zu können.

Auch im Bereich Elternzusammenarbeit hat sich die Marte Meo Methode bewährt, da sie mit  Bildern und einfachen Worten  hilfreiche und konkrete Informationen und Hilfestellungen  gibt, die leicht verständlich und im Alltag umsetzbar sind.

Was bedeutet Marte Meo?

Marte Meo ist eine Entwicklungs- und Kommunikationsmethode. Sie wurde in den späten 1970er und den früher 1980er Jahren von der Niederländerin Maria Aarts entwickelt. Der Name Marte Meo wurde der römischen Mythologie entliehen und bedeutet sinngemäß „etwas aus eigener Kraft“ erreichen. Mit Hilfe des Mediums Video bekommen Eltern und Fachkräfte in unterschiedlichen Kontexten eine besondere Einsicht in die Lebenssituation des Kindes und auf sich selbst.

Durch die Kraft der Bilder bekommen die Erziehungsberechtigten im Videocoaching einen positiven Blick auf ihr Kind und erhalten dadurch eine Beratung und Unterstützung in alltäglichen Momenten (vgl. Aarts 2009, S.32-34).

Hierbei werden die Informationen gut verstehbar und die in den Alltag der Kindertagesstätte übertragbar vermittelt. Bei dieser Methode wird darauf geachtet, dass das was tatsächlich präsentiert wird auch im Bild zu sehen ist. So ermöglicht die Videopräsentation von ausgewählten Momenten in der Wahrnehmung der Sorgeberechtigten eine positive neue Information, die die Sorgeberechtigten später im Alltag wiederkennen und einsetzten können. Das, was in den Videoberatungen gezeigt und präsentiert wird, sind kleine, natürliche und alltägliche Situationen die zuvor herausgearbeitet wurden (vgl. Aarts 2014, S. 234).

Bei dieser Vorgehensweise bekommen die Eltern/ Sorgeberechtigte zunächst ein positives Feedback für ihre bereits gelungene Arbeit, dies ermöglicht es ihnen ihre eigenen Ressourcen zu entdecken. Durch die Schritt für Schritt Anleitung während der Präsentation bekommen die Eltern das Gefühl vermittelt, dass sie ihre Aufgaben gut bewältigen können. Wenn die Bezugspersonen

Marte Meo im Alltag einsetzten können, erleichtert dies den Alltag. Kinder die eine besondere Begleitung im Alltag erfahren wirken zufriedener und sind ausgeglichener. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Stimmung und die eigene Zufriedenheit der Eltern/ Sorgeberechtigte aus, da sie dadurch weniger in Stresssituationen gelangen.

Wenn Eltern/  Sorgeberechtigte ihr pädagogisches Handeln an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder ausrichten, wirkt sich dies auf die Gesamtatmosphäre aus. Eltern denen bewusst ist,  wie man in unterschiedlichen Situationen vorgehen kann und welche Strategien möglich sind, können diese natürlich im täglichen Handeln integrieren.

Jedes Kind verfügt über eine individuelle Persönlichkeit mit unterschiedlichen Interessen und Bedürfnissen. Dadurch hat es seine ganz persönliche Art zu denken, zu fühlen, zu spielen und zu lernen. Es drückt sich dabei über Mimik, Gestik, Worte, Musik, Bilder und Bewegung aus. Das Kind hat das Recht darauf in seiner Persönlichkeit ernst genommen, geachtet, wertgeschätzt, akzeptiert und geliebt zu werden. Es hat das Recht nach seiner Meinung und seinem Einverständnis gefragt zu werden. Genauso, wie es ist, ist es wertvoll und wunderbar.

Das Kind ist der eigenaktive Konstrukteur seiner Entwicklung. Es eignet sich seine Welt durch sein eigenes Tun an. Dabei ist es kreativ, spontan und neugierig. Das kindliche Lernen geschieht aus eigenem Antrieb und Interesse heraus und folgt dem jeweiligen individuellen Tempo und Rhythmus.

Kinder leben im „ Hier und Jetzt“, für sie spielt Zeit keine Rolle. Dies ermöglicht es dem Kind im besonderen Maße durch eigenaktives Forschen und Experimentieren im Spiel, sich seine Welt zu erschließen und nachhaltiges Wissen zu erwerben.

Jedes Kind hat das Recht auf eine sichere Bindung und Erziehung. Dafür benötigt es verlässliche Bezugspersonen, die für das Kind da sind und ihm Sicherheit geben, damit dieses sich gut entwickeln kann.

Jedes Kind ist Teil einer Gruppe und hat ein Recht auf Gemeinschaft. Dort erlebt es Anerkennung, Wertschätzung, Zugehörigkeit und Zusammenhalt. Es lernt Abzuwarten und für sich einzutreten, sich an Regeln zu halten, diese aber auch zu hinterfragen. Es erkennt, dass auch andere Menschen Bedürfnisse haben, die mit seinen vielleicht nicht übereinstimmen und Lösungen gefunden werden müssen. Dem Kind ist ein  Grundbedürfnis an der Gestaltung seiner Umwelt beteiligt zu werden und dabei seine Interessen und Wünsche einzubringen.

Im Kinder – und Jugendhilfegesetz ist im § 22 Abs. 2 festgehalten, welchen Auftrag die Tageseinrichtungen für Kinder in Deutschland haben.

Der Förderungsauftrag umfasst Erziehung, Bildung und Betreuung des Kindes und bezieht sich auf die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung des Kindes. . Die Förderung soll sich am Alter und Entwicklungsstand, den sprachlichen und sonstigen Fähigkeiten, der Lebenssituation sowie den Interessen und Bedürfnisseen des einzelnen Kindes orientieren und seine ethnische Herkunft berücksichtigen. (Vgl. § 22 Abs.2 KJHG)

Bildung ist die Aneignung von Kenntnissen, hierüber erschließen wir uns die Welt. Es ist ein Prozess des kognitiven, moralischen, sozialen und emotionalen Lernens. Bildung dient der Entfaltung einer eigenen Individualität, als auch zur  gesellschaftlichen Nützlichkeit. In Bildungsprozessen setzen sich die Kinder mit Erfahrungen, Beobachtungen und Erkenntnissen auseinander. Durch ihre Selbsttätigkeit und eine eigene Motivation, erkunden und erschließen sich die Jungen und Mädchen die Welt. Bildungsprozesse dienen auch dazu, dass Kinder Sprache erlernen, Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln, Werte und Normen vermittelt bekommen.

Mit der Erziehung wird eine Reife und Mündigkeit des jungen Menschen angestrebt, die sich auf das Verhalten, die Wertehaltung, die Einstellung und die Einhaltung von Regeln bezieht. Das bedeutet, dass die Jungen und Mädchen Werte und Normen, die in unserer Gesellschaft gelten, weitgehend freiwillig übernehmen, weil sie als vernünftig, sinnvoll und wahr erkannt werden. 

Mit der Betreuung vertrauen die Eltern uns Fachkräften ihr Kind in ihrer Abwesenheit an. Die Fachkräfte haben hier einen klaren Fürsorge- und Schutzauftrag. Hier ist besonders wichtig, dass die Kinder sich geborgen fühlen und eine sichere Bindung zu den Fachkräften ausbilden können. Die Jungen und Mädchen müssen Wertschätzung, Zugehörigkeit, Sicherheit erfahren können, sonst ist keine Erziehung und Bildung möglich.

So sind die drei Begriffe, Bildung, Erziehung und Betreuung untrennbar miteinander verbunden. Sie schaffen einen Beitrag zur Sozialisation des einzelnen Kindes und schaffen somit eine Grundlage für eine selbstbestimmte und eigenverantwortete Lebensführung.

Mit diesem Förderauftrag bereitet die Kita, die Jungen und Mädchen, auf das Leben in der Gesellschaft vor und befähigt sie zur Mitgestaltung des Gemeinwesens.

Das Land Hessen hat zur Umsetzung dieses Förderauftrages einen Bildungs- und Erziehungsplan erarbeitet, in dem beschrieben ist, wie diese drei Grundsätze in der täglichen Arbeit umgesetzt werden sollen. Er beinhaltet beispielsweise Bildungsprozesse mit Kindern kooperativ zu gestalten, Stärkung der Basiskompetenz des Kindes, Bewältigung von Übergängen, Umgang mit individuellen Unterschieden und soziokultureller Vielfalt.  

Dies ist der Leitfaden für unsere tägliche pädagogische Arbeit.

Dies bedeutet für den Kitaalltag, einen Rahmen für die Kinder zu schaffen, in dem sie selbsttätig, in ihrem Tempo ihre Bildungswege gehen. Dabei ist uns wichtig die Kinder zu begleiten, und sie nicht zu belehren, ihre Interessen ernst zu nehmen und eine anregende Lernumgebung mit Bildungsräumen zu schaffen. Die Kinder eigenen sich Wissen an, in dem sie jeden Tag unterstützt und begleitet werden. So erleben sie Werte und stärken ihre Kompetenzen.

Der Alltag mit den Kindern enthält kostbare Schätze. So sind es die alltäglichen Situationen, an denen die Kinder lernen, reifen und sich bilden wie z.B. das Kommen und Gehen, die Auseinandersetzung mit dem Freund, das An-und Ausziehen, das Spielen mit anderen Kindern, gemeinsames Essen, gemeinsames Einkaufen. 

Jungen und Mädchen dürfen sich in einem geschützten Umfeld, gemeinschaftlich erleben, sich die Welt erklären und kennenlernen.

Kinder wollen sich ihre Welt selbst aneignen und lernen am besten, wenn dies aus der intrinsischen, d.h. eigenen Motivation heraus geschieht. Dies bedeutet, dass das Kind bei seinen Lernerfahrungen immer an seinem Interesse, seinem Entwicklungsstand und seinem Vorwissen anknüpft und sich entsprechend seinem Entwicklungsrhythmus weiterbildet.

Dabei ist das Lernen am effektivsten, wenn das Kind seine Erfahrungen selbst  machen kann. Es sollen vielfältige Sinne angesprochen werden, das Lernen von positiven Emotionen begleitet werden und in Interaktion oder Ko-Konstruktion mit anderen Menschen geschehen. Werden die neu gemachten Lernerfahrungen zudem wertschätzend wahrgenommen, kann gelungenes und nachhaltiges Lernen stattfinden.

Um abwechslungsreiche Lernerfahrungen zu ermöglichen reflektieren wir gemeinsam mit den Kindern das Materialangebot und die Raumgestaltung, reagieren und handeln darauf.

Unsere Rolle, als pädagogische Fachkraft, besteht darin Kinder in ihrem Lernprozess zu unterstützen. Da wir wissen, dass es ohne Bindung keine Bildung gibt, ist es eine der wichtigsten Aufgabe der Fachkraft dem Kind als verlässliche Beziehungs- und Bindungsperson zu begegnen. Durch den Aufbau einer guten Bindung zum Kind geben wir diesem Halt und dienen als sogenannter „sicherer Hafen“. Somit ermöglichen wir dem Kind eigenaktiv an den vielfältigen Bildungsmöglichkeiten unserer Kita teilzuhaben. Dabei begleiten wir es in seinem Tun und setzen gegebenenfalls Impulse. So kann das Kind seine eigenen Ideen verwirklichen und nachhaltige Lernerfahrungen machen.

Da wir wissen, dass alles was uns das Kind zeigt, sei es ein Spiel, ein Bild oder vielleicht ein Bauwerk direkt mit seiner Persönlichkeit verbunden ist, werten wir dies nicht sondern benennen, was wir sehen und stärken das Kind somit in seinem Selbstwert.

Kinder haben ein Recht, an allen sie betreffenden Entscheidungen entsprechend ihrem Entwicklungsstand beteiligt zu werden. Beteiligung heißt, Kinder als Betroffene in Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen und ihnen ernsthaft Einflussnahme zuzugestehen.

Unsere Kindertagesstätte ist daher ein ideales Lern- und Übungsfeld für gemeinsames und gemeinschaftliches Handeln. Kinderbeteiligung bedeutet in unserem Haus Mit- und Selbstbestimmung. Dem einzelnen Kind wird als kompetentes und soziales Wesen die Möglichkeit zur Gestaltung der eigenen Aktivitäten eingeräumt, soweit sich dies mit seinem und dem Wohl anderer vereinbaren lässt. Dabei können den Kindern eigene Verantwortungsbereiche übertragen werden. Sie lernen somit, Mitverantwortung zu übernehmen. In unserer Kindertagesstätte können die Kinder beispielsweise bestimmen wo sie spielen möchten, mit wem sie spielen, was sie anziehen und wann sie ggf. etwas ausziehen. Sie entscheiden wann sie frühstücken, ob und wieviel sie essen oder trinken und wann sie auf Toilette müssen. Sie bestimmen über ihre Geburtstagsfeier und beteiligen sich bei Festplanungen.

Durch die altersangemessenen Übernahme von Verantwortung gestaltet das Kind seinen Alltag in der Kita aktiv mit. Es erlebt seine Beteiligung als alltägliches Selbstverständnis und erlangt die Überzeugung, Einfluss nehmen zu können. Wir bestärken die Kinder hierbei und geben ihnen eine wohlwollende Rückmeldung.

Ziel der Kinderbeteiligung ist, dass das Kind seine eigenen Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche erkennt. Es lernt Kritik und seine Meinung zu äußern, zu  begründen und zu vertreten.

Das Kind erfährt dabei wie eigene Interessen mit denen Anderen in Einklang zu bringen sind und andere Sichtweisen wahr zu nehmen und zu respektieren.

Wir unterstützen die Kinder Konflikte mit Anderen über eine faire Auseinandersetzung auszutragen um zu einer Lösung zu kommen.  Dabei achten wir auf Gesprächsregeln und Gesprächsdisziplin, wie das Zuhören und Ausreden lassen. Ebenso gehört auch das Aushalten und sich damit abfinden dazu, wenn die eigene Meinung und die eigenen Interessen nicht zum Zuge kommen, und die Mehrheit eine andere Entscheidung getroffen hat. Dies fördert die Frustrationstoleranz.

Als Fachkräfte ist es uns wichtig, gemeinsam mit den Kindern in den Dialog zu gehen. Hierbei ist uns die Marte Meo Methode sehr hilfreich.

Die Beobachtung ist die Grundlage der pädagogischen Arbeit und ist daher ein fester Bestandteil in unserer alltäglichen Arbeit im Hinblick auf Begleitung und Unterstützung kindlicher Lern- und Entwicklungsprozesse.

Beobachtung – Wahrnehmen, was das Kind genau tut.  

Die pädagogische Fachkraft filmt das Kind in seiner individuellen Art und Weise, sich die Welt anzueignen für ca. 5 bis 10 Minuten.  Durch das genaue Hinsehen  lässt sich entdecken, an was das  Kind im Alltag interessiert ist. Das erfordert von den pädagogischen Fachkräften eine differenzierte Wahrnehmung für Situationen, in denen Lernen und Forschen der Kinder stattfinden. Das ist überall möglich. So zum Beispiel im Außengelände etwa beim Sandspiel, wenn es dem  Kind zum ersten Mal gelingt einen Tunnel zu bauen, der nicht einstürzt.

Auswertung der Beobachtung  

Aufgabe der Fachkraft ist es, das Bedeutsame aus den Beobachtungen auszuwählen.  Jede Filmsequenz hilft uns das Kind zu verstehen, besser kennenzulernen und liefert Informationen über die individuellen Kompetenzen, Lernwege, Herausforderungen und Interessen. Im Anschluss wertet die Fachkraft ihre Beobachtung aus.

Schreiben der Lerngeschichte

In kurzen und für das Kind verständlichen Sätzen werden Bildausschnitte aus dem Alltag der Kinder zu einer Kurzgeschichte aufgeschrieben. Die Beschreibung beinhaltet den beobachteten Lernprozess des Kindes. Die Geschichte sollte für das Kind aufbauend und ermutigend sein, d.h. es wird von den Lernerfolgen erzählt. Die Lerngeschichte bewirkt unter anderem die Sprachförderung, da das Kind seine Geschichte von der Fachkraft vorgelesen bekommt. Voraussetzung dafür ist eine entsprechende Qualität in der Schriftsprache, die den individuellen Entwicklungsstand des Kindes berücksichtigt, aber es auch fordert.

Gewinn für das Kind:

Die Anerkennung, Aufmerksamkeit und echte Wertschätzung, die das Kind durch eine Lerngeschichte erfährt, haben bedeutsame positive Auswirkungen auf seine weitere Entwicklung. Ein Kind, das eine persönliche, liebevolle und aufbauende Rückmeldung für sein Tun erfährt, ist hoch motiviert, neue Wege zu gehen und mit Rückschlägen konstruktiv umzugehen.

Dieses Verfahren beteiligt das Kind an unterschiedlichen Stellen und nimmt es in seiner Individualität sehr ernst. Lerngeschichten erfüllen das Bedürfnis des Kindes, gesehen zu werden und Unterstützung zu erfahren.

Gewinn für die Eltern:

Die Eltern erhalten konkrete Informationen zu den Lerninhalten der Einrichtung sowie den Interessen und Kompetenzen ihres Kindes. Möglicherweise verhält sich das Kind in der Kita ganz anderes, als zu Hause und es werden neue Seiten seiner Persönlichkeit entdeckt. Eltern sind erfahrungsgemäß mit Stolz erfüllt, wenn sie die Geschichte ihres Kindes hören. Im Rahmen des Entwicklungsgesprächs bekommen Eltern kleine Videosequenzen gezeigt, diese dienen zum individuellen Erfahrungsaustausch mit den Eltern über die Stärken, Interessen und Fortschritte des Kindes. Daraus ergeben sich Hintergrundinformationen, die für beide Seiten hilfreich sind.

Das Arbeiten nach der Marte Meo (R) Methode macht aus unserer Kindertagesstätte eine Bildungsstätte und  verbessern die pädagogische Qualität in unserem Haus, da sie als Grundlage für weitere Angebote und Projekte dienen. Diese Methode bereichert die tägliche Arbeit und ist ein Beitrag zur Professionalisierung der Fachkräfte. Sie bestimmen damit die Lerninhalte, -methoden und Materialien der Kita.

Resilienz ist eine innere Widerstandskraft bei Menschen, das heißt ein Mensch besitzt die Fähigkeit mit belastenden Lebensumständen, Krisen und negativen Stressfolgen umgehen zu können (Stehaufmännchen). Resilienz ist nicht angeboren sondern wird im Laufe der Entwicklung des Menschen erlernt. Daher ist es  unsere Aufgabe in der Kita , die Kinder stark zu machen, sie in ihrer Entwicklung zu begleiten, zu unterstützen und zu fördern. Wie wir dies handhaben, werden wir kurz darstellen.

In erster Linie braucht ein Kind eine Bezugsperson, die ihm Wertschätzung und Verständnis  entgegenbringt. Voraussetzung dazu ist eine sichere Bindung. Deshalb ist es uns wichtig während der Eingewöhnungszeit die Beziehung zum Kind aufzubauen um dem Kind durch positive Gefühle wie Verbundenheit, Nähe, Fürsorge und Schutz zu vermitteln „Ich bin für dich da!“ 

 Wir begleiten das Kind, damit es lernt seine kleinen Probleme selbst lösen und mit Misserfolgen umzugehen. Im Alltag könnte dies beispielsweise die verlorene Jacke oder der Streit mit dem Freund oder der Spielgruppe  sein. Löst das Kind seine Anliegen aus eigener Kraft, bekommt es Vertrauen in seine Fähigkeiten und lernt was es selbst tun kann, damit es ihm wieder besser geht. Dadurch bekommt es die Zuversicht, dass es auch weitere schwierigere Situationen meistern kann.

Die Kita sollte für das Kind wie ein „zweites Zuhause“ sein. Übernahme von sinnhaften und verantwortungsvollen Aufgaben, wie einkaufen, helfen beim Putzen und Aufräumen oder eindecken der Tische, geben dem Kind das Gefühl gebraucht zu werden. Diese Aufgaben sind regelmäßig in den Tag eingebunden. Stabile Strukturen wie ein geregelter Tagesablauf bieten dem Kind Sicherheit. Ein sicheres Kind vertraut sich selbst und kann sich gut auf neue Situationen und Lernerfahrungen einlassen.

In unserer evangelischen Kita haben Feste und Rituale eine große Bedeutung.

Der Geburtstag ist für viele Kinder ein ganz besonderer Tag im Jahresverlauf, auch für viele Eltern ist dies oft ein aufregendes Erlebnis. Wichtig ist uns hierbei, dass jedes Kind individuell seinen ganz persönlichen Geburtstag gestalten kann. Wir akzeptieren auch wenn Kinder ihren Geburtstag nicht feiern möchten, weil ihnen der ganze „Wirbel“ zu viel ist.

Das Geburtstagskind entscheidet sich für eine Fachkraft mit der es seinen Geburtstag  feiern möchte. Das Kind hat die Möglichkeit seinen Geburtstag im Rahmen unserer Möglichkeiten zu planen. Der Geburtstag kann in der Einrichtung gefeiert werden oder für unterschiedliche Aktivitäten auch an andere Orte, wie zum Beispiel Wald, Wiese oder Spielplatz verlegt werden.

Die Fachkraft bespricht mit dem Kind im Vorfeld die Einzelheiten und gemeinsam wird überlegt, was es braucht um die Feier durchführen zu können.

Das Erleben von Festen und Feiern und damit verbundene positive Erinnerungen, werden die Kinder ihr Leben lang begleiten. 

Übergang Familie - Krippe - Kita

Die Aufnahme von Kindern in unsere Kindertagesstätte erfolgt in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell. Hier bedarf es einer sorgfältigen organisatorischen und fachlichen Vorbereitung und Durchführung der pädagogischen Fachkräfte, damit ihr Kind die erhebliche Anpassungsleistung einer neuen Umgebung gut bewältigen kann. Damit Ihr Kind eine qualifizierte und professionelle Eingewöhnung erhält, nehmen wir die „neuen Kinder“ stets gestaffelt auf. Damit die besondere Situation für alle Beteiligten harmonisch verläuft, finden in dieser Zeit keine gesonderten Projekte und Aktivitäten statt. Das Musikangebot ist davon ausgeschlossen. Bevor Ihr Kind unsere Einrichtung besucht, können Sie uns im Aufnahmegespräch von Ihrem Kind berichten.

Während der Eingewöhnungsphase benötigt Ihr Kind besonders ihre Unterstützung, diese sieht in unserer Kita wie folgt aus:

1-3 Tag ist die Grundphase: Die Sorgeberechtigte Person kommt mit dem Kind zusammen in die Kita (möglichst immer zur gleichen Zeit), und bleibt 1 Stunde zusammen mit dem Kind in der Kita, danach gehen beide wieder nach Hause. Die Aufgabe der Sorgeberechtigten ist es für das Kind der „Sichere Hafen“ zu sein. Bitte beschäftigen Sie sich in dieser Stunde nicht mit dem Smartphone und meiden Sie auch mit anderen Kindern zu spielen.

Am 4.Tag erfolgt der erste Trennungsversuch, Sie verabschieden sich von Ihrem Kind und verlassen den Gruppenraum für max. 30 Minuten. Je nach Reaktion Ihres Kindes verläuft die weitere Eingewöhnung. Beim Abholen ist es wichtig, dass Sie direkt mit ihrem Kind nach Hause gehen.

Ab dem 4. Tag beginnt die Stabilisierungsphase, die pädagogische Fachkraft versucht nun zunehmend mehr Kontakt zu Ihrem Kind herzustellen. Bitte achten Sie darauf, dass Sie in dieser Zeit immer für Ihr Kind telefonisch erreichbar sind.

In der Schlussphase ist das päd. Ziel, dass  sich Ihr Kind von der Bezugserzieherin trösten lässt und die Fachkraft als weitere Bezugsperson akzeptiert.  

Wenn irgendwie möglich, sollte das Kind nach Abschluss der Eingewöhnungszeit während der ersten vier Wochen die Kita nur halbtags besuchen, damit Ihr Kind sich langsam an die vielen neuen Eindrücke und Erlebnisse gewöhnen kann.

Eine langsame und bewusste Eingewöhnung in die Kita ermöglicht Ihrem Kind eine angenehme und bewusste Anpassung an die neue Umgebung. Das Eingewöhnungskonzept gilt auch für Geschwisterkinder, Kinder aus der Krippe usw. da auch diese Kinder sich erstmal an neue Fachkräfte, Räume, andere Kinder, Regeln und Strukturen gewöhnen müssen.

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Gesundheit

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In unserer Kita befindet sich ein Mehrzweckraum, der für die Entwicklung der Motorik unterstützend wirkt. So finden die Kinder hier große Bausteine aus Schaumstoff, Decken, eine große Spiegelwand, Kuscheltiere, Seile, Turnmatten, Bänke, Tücher, Musik, Wäscheklammern, Kletterwand usw. vor.  Damit können sich die Kinder kreativ, forschend, fantasievoll und selbstbestimmt ausprobieren und ihre Fähigkeiten im motorischen Bereich weiterentwickeln. Für unsere Kinder im letzten Kitajahr findet in Kleingruppen einmal wöchentlich eine Psychomotorikeinheit statt. Nähere Infos finden Sie hierzu unter Psychomotorik.

Kinder mit einem hohen Bewegungsdrang werden von den Fachkräften angehalten, ihren Bewegungsdrang im Freien  auszuleben.

Unsere Einrichtung verfügt über ein großzügiges Außengelände, welches von den Kindern bei jeder Wetterlage, außer bei Wetterwarnungen, genutzt werden kann und deshalb jeden Tag von einer Fachkraft  besetzt ist. Die Kinder können somit am Vormittag und Nachmittag das Außengelände nutzen. Jedes Kind bestimmt für sich, wann es nach draußen geht und wie lange es dort bleiben möchte. Da auch unser Außenbereich ein Bildungsort ist, sollten die Kinder über funktionale Kleidung, wie festes Schuhwerk, Kleidung die schmutzig werden darf und  Bewegungsfreiheit zu lässt, Kleidungsstücke und Schuhe die selbstständig aus – und angezogen werden können verfügen. Eltern haben hierbei den Auftrag Sorge zu tragen, dass ihr Kind täglich mit dem Wetter angepasster Kleidung in die Kita kommt, die mit dem Namen des Kindes beschriftet ist und für das Spielen und das Schmutzig werden im Freien geeignet ist . Da es für Viele unangenehm ist sich ein Teil des Tages mit Gummistiefeln zu bewegen, ist es wichtig, dass Kinder mit den Schuhen in die Kita kommt, die für das Spielen in Erde, Sand und Wasser geeignet sind.

Als Bildungsort bietet der Außenbereich vielfältige Bewegungserfahrungen, wie z.B. schaukeln, klettern, rutschen, klettern am Hang, eine große Wiese, ein kleines Wäldchen und Sitzgelegenheiten für die Kinder. Sinneserfahrungen machen die Kinder mit Sand, Wasser und unterschiedlichen Wetterlagen. Kinder dürfen Bewegungserfahrungen machen, ihre Grenzen ausprobieren und Erfolge feiern. Hierbei werden sie von einer Fachkraft unterstützt und bestätigt.  Ein Beispiel hierfür ist, dass wir Kinder nicht auf den Schaukeln anschubsen, sondern sie dabei unterstützen eigenständig auf die Schaukel zu klettern und diese in Bewegung zu bringen.

Unser Gebäude verfügt über einen Mehrzweckraum, der für die Entwicklung der Motorik unterstützend wirkt. So finden die Kinder hier große Bausteine aus Schaumstoff, Decken, eine große Spiegelwand, Kuscheltiere, Seile, Turnmatten, Bänke, Tücher, Musik, Wäscheklammern, Kletterwand usw. vor.  Damit können sich die Kinder kreativ, forschend, fantasievoll und selbstbestimmt ausprobieren und ihre Fähigkeiten im motorischen Bereich weiterentwickeln. Für unsere Kinder im letzten Kitajahr findet in Kleingruppen einmal wöchentlich eine Psychomotorikeinheit statt. Nähere Infos finden Sie hierzu unter Psychomotorik.

Kinder mit einem hohen Bewegungsdrang werden von den Fachkräften angehalten, ihren Bewegungsdrang im Außengelände auszuleben.

Die Lebenswelt der Kinder in unsere Kita zu holen ist ebenso ein Bestandteil unseres Bildungsauftrages. Deshalb gehen wir mit den Kindern spazieren, einkaufen, besuchen Spielplätze, erkunden den Bach oder nahe liegende Wiesen. Somit lernen die Kinder den Ort Rimbach kennen. Natürlich bringen auch hierbei die Kinder ihre Wünsche und Bedürfnisse ein.

In unserer Einrichtung finden ebenfalls Naturwochen statt. Alle Infos hierzu entnehmen sie bitte dem Punkt Naturpädagogik.

In unserem Haus finden die Kinder einen Ruheraum, in den sie sich zu jeder Zeit zurück ziehen können, um sich auszuruhen oder  schlafen zu legen. Hierbei werden sie von einer Fachkraft begleitet.Dies bedeutet, dass die Fachkraft das Kind in den Raum begleitet und mit ihm zusammen den Ruheplatz richtet, eventuell mit Schlafutensilien von zu Hause. Sie unterstützt beim An- und Ausziehen, hat das Kind während der Ruhephase im Blick und begleitet es  nach der Ruhephase wieder zurück in den Kitaalltag. Da die Bedürfnisse jedes Einzelnen unterschiedlich sind, dürfen die Kinder in unserer Einrichtung bestimmen  wie lang sie ruhen und wo sie ruhen. In jedem Raum finden die Kinder Möglichkeiten zum Entspannen, so dass nicht nur der Ruheraum dazu genutzt werden muss.  Es zum Beispiel ein Sofa, ein Kinderbett im Familienzimmer oder eine Kissenecke die zum Ausruhen einladen.

Die Kooperation mit den Eltern ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Uns ist es wichtig mit den Eltern in einem guten Dialog zu stehen, um sich über die Schlafgewohnheit ihrer Kinder auszutauschen und diese gegebenenfalls zu verändern. So haben wir immer das Wohl des Kindes, in Zusammenarbeit mit den Eltern im Blick. 

Frühstück:

Die Kinder haben die Möglichkeit bis 11.00 Uhr zu frühstücken. Das Frühstück wird anhand eines Buffets angeboten. Unser Bistro bietet eine ruhige, gemütlich Atmosphäre um Mahlzeiten einzunehmen. Die Kinder essen in kleinen Tischgruppen, eine Fachkraft begleitet und unterstützt sie dabei. Die Kinder haben ausreichend Zeit in ihrem individuellen Tempo zu essen. Das Essen wird kindgerecht serviert, in Form von einem Buffet, so dass die Kinder ihrem Entwicklungsstand entsprechend ihr Essen selbst auffüllen und ihr Getränk selbst eingießen können. Dazu gehört z.B., dass sich die Kinder ihr Brot selbst belegen und sich das zu Essen nehmen, worauf sie gerade Appetit haben.  Die Kinder entscheiden was, wann und wie viel sie essen möchten. Die verschiedensten Kulturen der Kinder werden bei uns berücksichtigt und wir legen Wert darauf, auf  individuelle Esskulturen einzugehen.  Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten nehmen wir ernst und berücksichtigen diese.

Gemeinsam mit den Kindern gehen wir für unser Frühstück einkaufen und bereiten es jeden Morgen frisch zu. Die Kinder erlangen Wissen über Lebensmittel und werden in alltägliche Aufgaben miteinbezogen. Zur Erntezeit nehmen wir gerne Obst- und Gemüsespenden aus heimischen Gärten an. 

Uns ist es wichtig, das die Kinder ein Fundament für ein gesundes und bewusstes Ernährungsverhalten entwickeln, daher ist es Ihre Aufgabe als Sorgeberechtigten darauf zu achten, dass Ihre Kinder keine Süßigkeiten, Backwaren, Getränke etc. in die Kita mitbringen.

Mittagessen:

Sowohl das Frühstück als auch das Mittagessen wird von ein und derselben Fachkraft, die für den Bereich zuständig ist, begleitet.  

Das Mittagessen findet ab 13:00 Uhr statt, auch hier haben die Kinder die Möglichkeit in Kleingruppen zu essen. Das Mittagessen bekommen wir vom Gasthaus und Catering „Zum Hannes“ geliefert und wird als Buffet angeboten.

Die Kinder werden von der zuständigen Fachkraft zum Mittagessen eingeladen. Sie werden angehalten die Hände sowohl vor als auch nach dem Essen zu waschen. Gemeinsam treffen sich die Kinder an kleinen Tischgruppen. Um das Gemeinschaftsgefühl der Kinder zu stärken, gibt es einen klaren Anfang, welcher durch das gemeinsame Beten erfolgt. Die Kinder wählen jetzt ihr nötiges Besteck und Geschirr aus und bedienen sich an dem Buffet. Sie haben die Möglichkeit sich so lange zu nehmen bis sie satt sind, dabei achten wir darauf, dass kleine Portionen genommen werden. Die zuständige Fachkraft begleitet und unterstützt die Kinder dabei. Eine schöne Tischatmosphäre, leckeres Essen und nette Gespräche lassen Mahlzeiten zu besonderen Ereignissen werden und stärken somit auch die Genussfähigkeit der Kinder. Sind die Kinder satt, räumen sie ihr benutztes Geschirr und Besteck ab und warten auf ihren Tischnachbarn. Dies dient dazu, die ruhige Atmosphäre aufrechtzuhalten. 

Kinder lernen die Signale des eigenen Körpers wahrzunehmen.
Das Kind erwirbt entsprechendes Wissen für ein gesundheitsbewusstes Leben und lernt gesundheitsförderndes Verhalten im Alltag.
In unserer Kita gehört es zu den Ritualen, vor und nach dem Frühstück, Mittagessen, nach dem Toilettengang und nach dem Wickeln sich die Hände zu waschen.


In Alltagssituationen spüren Kinder ihre eigenen Bedürfnisse, wie z.B frieren und schwitzen, auf Toilette müssen, oder eine frische Windel benötigen. Jedes Kind hat ein anderes körperliches Empfinden, wir respektieren dies und gehen je nach Entwicklungsstand mit dem Kind in den Dialog und suchen nach geeigneten Lösungen.
Bei verschmutzter oder nasser Kleidung haben die Kinder die Möglichkeit, selbständig oder mit Unterstützung einer Fachkraft im Waschraum die Kleider zu wechseln.
Die Fachkraft vermittelt das Grundwissen über Hygiene und Körperpflege, dessen Bedeutung zur Vermeidung von Krankheiten und zur Steigerung des Wohlbefindens.


Die Fachkraft begleitet und benennt Ihr Tun bei pflegerischen Tätigkeiten um für das Kind ihr Handeln vorhersehbar zu machen. Dies stärkt die Beziehung, schafft Vertrauen und sorgt für wachsende, soziale und kommunikative Fähigkeiten des Kindes.

Den eigenen Körper und dabei sich selbst entdecken – ohne körperliche Interaktion geht es nicht!

Bei der kindlichen Sexualität handelt es sich um eine Entwicklung von spontanem, ungerichteten sinnlichen Erfahren und Erlernen von Körper und Seele hin zu einer erwachsenen Sexualität, die durch eigene Persönlichkeit, Umwelt und Kultur individuell geformt wird.

Was ist kindliche Sexualität?

Das wichtigste zuerst: kindliche Sexualität unterscheidet sich wesentlich von der Sexualität Erwachsener! „Mit dem Begriff Sexualität wird meistens die Sexualität Erwachsener assoziert, insbesondere alle Formen von Geschlechtsverkehr. Kindliche Sexualität entwickelt und verändert sich, weil der Körper als Quelle von Lustgefühlen erst entdeckt wird. Gerade jüngere Kinder äußern ihre Bedürfnisse spontan, unbefangen, voller Neugier – und im wörtlichen Sinne – schamlos, denn sie kennen anfangs noch keine gesellschaftlichen Sexualnormen. Babys und Kleinkinder erleben die Sinneswahrnehmungen ihres ganzen Körpers als lustvoll und unterscheiden nicht zwischen Zärtlichkeit, Schmusen und genitaler Sexualität. Ihre ganzheitliche Sexualität bezieht also ihre Geschlechtsteile mit ein, konzentriert sich aber nicht darauf. Schon Neugeborene berühren ihre Genitalien und erleben dabei angenehme Gefühle. Selbsterkundungen des Körpers und Masturbation finden in der gesamten Kindheit statt. Sexuelle Aktivitäten mit anderen Kindern, so genannte Doktorspiele, interessieren Kinder etwa ab 3 Jahren. Sie erkunden so die Geschlechtsunterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten mit Kindern des gleichen Geschlechts, begreifen das eigene biologische Geschlecht und lernen den Körper bewusst als Quelle von Lustgefühlen kennen.

Eine weitere Variante des Spiels ist das „Vater, Mutter Kind – Spiel“, in dem Kinder das bei Jugendlichen oder Erwachsenen beobachtete Verhalten nachspielen. Mädchen und Jungen halten Händchen, „knutschen“ oder spielen „sich verlieben“. Möglich ist auch, dass Kinder Geschlechtsverkehr nachspielen oder die Geburt nachahmen. Auch kann es vorkommen, dass die Kinder im Spiel ihr Geschlecht wechseln. Im engeren Sinne ist mit „Doktorspielen“ das auf allen Ebenen freiwillige Beobachten und Erkunden des Körpers und im speziellen das von Penis, Scheide und Anus gemeint.

Weitet man den Begriff Doktorspiele auf ein natürliches Interesse an sexueller Neugier aus, so lässt sich in dieser Phase ebenfalls beobachten, dass Kinder sehr an der Fortpflanzung interessiert sind. Sie stellen endlos Fragen wie z. B.: „Wie bin ich aus dem Bauch raus zur Welt gekommen? Woher kommen die kleinen Kinder?

Die sexuelle kindliche Entwicklung ist ein Bestandteil zur Entwicklung einer selbstbestimmten Körperaneignung. Kindliche Sexualität dient der Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsfindung. Dabei sind die körperlichen Ausdrucksmöglichkeiten an die gesellschaftlichen Konventionen gebunden. Das soziale Umfeld, in dem man aufwächst, prägt z. B. den Kleidungsstil sowie den gesamten Umgang bzw. die Inszenierung von Körperlichkeit. Dies bezieht sich auch auf die Dimensionen von Gender (Kägi 2013b). Verbunden ist dies mit einer Vermittlung von Werten und Normen, die zum größten Teil unbewusst vermittelt werden. Ein Beispiel hierfür wäre das sich entwickelnde Schamgefühl, da Sexualität den Werten und Normen des soziokulturellen Umfeldes unterliegen und zur Privatsphäre gezählt wird. Beobachten lässt sich dies daran, dass die meisten Kinder im Laufe ihrer Entwicklung ein Schamgefühl für ihren eigenen Körper entwickeln, was sich u. a. im Setzen von Grenzen ausdrückt.

Kindliche Sexualität in der KiTa:

Mädchen und Jungen erhalten  die Möglichkeit in einer sicheren und begrenzten Umgebung einen Umgang mit der eigenen körperlich-sinnlichen Wahrnehmung zu erfahren. Kindern soll es ermöglicht werden, Vertrauen in die eigene Körperempfindung aufzubauen. Sie werden in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt sowie in ihrer Liebes- und Beziehungsfähigkeit gefördert. Der bewusste und gesetzte Umgang mit dem Thema kann die Bildung einer autonomen Haltung zu sich und seinem Körper.

Regeln helfen Kindern bei der Findung von sozial-gesellschaftlichen und eigenen Grenzen. Von daher gehören Regeln im Umgang miteinander zu den elementaren Prinzipien in unserer Kindertagestätte. Damit es bei Doktorspielen nicht zu Grenzverletzungen oder sexuell übergriffigem Verhalten kommt, müssen Kinder einen Zugang zu diesen notwendigen Regeln haben. Kinder benötigen „wissende“ Begleitung und Regeln bei der Auseinandersetzung mit der jeweiligen individuellen, sexuellen Neugier. Diese Regeln sind auch notwendig, da es grundsätzlich  sein könnte, dass ein Mädchen oder ein Junge das leichte Streicheln am Bauch angenehm findet, ein anderes Kind widerum diese Art der Berührung, als unangenehm oder sogar als beängstigend erlebt. Kinder müssen aufgrund ihrer zum Teil erworbenen Kompetenzen in diesem Bereich in die Lage versetzt werden, „Nein“ sagen zu können.

Wie gehen wir in unserer Kita damit um?

Richtlinien zur Nacktheit in der unserer Einrichtung:  Da unser Außengelände von vielen Seiten einsehbar ist, können die Kinder in den Sommermonaten bei uns nur mit Badehose oder Unterhöschen baden und planschen.

Entwicklungsstand:  Bei Doktorspielen oder ähnlichen Spielen achten wir darauf, dass die Kinder auf dem gleichen Entwicklungszustand sind und die Beteiligten dem Spiel freiwillig folgen.

Räumlichkeiten und Sicherheit: Kinder können sich in unserer Einrichtung zurückziehen,  um ihre Bedürfnissen zu stillen. Das Personal weiß wo sich die Kinder aufhalten.

Voraussetzungen in der Kita: Die Kinder können mit ihren Fragen zu einer von ihnen ausgewählten Bezugsperson gehen. Verschiedene Bücher stehen für die Kinder jederzeit zur Verfügung. Wir schützen die Intimsphäre der Kinder indem wir darauf achten, dass Kinder in ihrem Spiel nicht von „Besuchern“ beobachtet werden können.

Elternzusammenarbeit

Bei Aufnahmegespräche und bei Entwicklungsgesprächen bekommen Eltern Informationen zum sexualpädagogischen Konzept. Im gegenseitigen Austausch mit den Eltern werden aktuelle kindliche Entwicklungsprozesse thematisiert. Die Beobachtungen und Dokumentationen beziehen die (psycho) sexuelle Entwicklung mit ein. Damit sind diese selbstverständlich auch Gegenstand der Entwicklungsgespräche.

Bei Bedarf finden Elternabende zu sexualpädagogischen Themen statt. Durch die wiederkehrenden Elternabende erhalten die Eltern Einblicke in das sexualpädagogische Konzept der Einrichtung.

Kompetenzerwerb:

Kinder haben die Möglichkeit unterschiedliche Bildungs- und Erziehungserfahrungen zu machen, die bezogen auf die Kompetenzen wie folgt beschrieben werden können:

Mädchen und Jungen lernen durch Doktorspiele/ Rollenspiele ihre eigenen Gefühle kennen, wahrzunehmen und zu benennen. Dazu zählt das Wahrnehmen von körperlichen Gleichheiten und Unterschieden. Kinder lernen über ihre Empfindungen Auskunft zu geben und „Ja“ und „NEIN“ zu sagen, bzw. zu signalisieren ob ihnen etwas angenehm oder unangenehm ist.

Das Kennenlernen von eigenen Grenzen, das Wahrnehmen von Grenzen des Anderen sowie die Wahrnehmung und das Kennenlernen der Unterschiede in den Grenzen sind wichtige Bildungsbereiche für Kinder. Dazu lernen Kinder die gängigen gesellschaftlichen Werte und Normen  kennen und erlangen die Kompetenz sich sicher darin zu bewegen.

Selbstregulationsprozesse können kennengelernt und beim anderen beobachtet werden.

In unsere Kita steht das Wohl des Kindes an erster Stelle. Fühlt sich ein Kind krank oder unwohl, benötigt es eine familiäre und ruhige Umgebung sowie eine nahestehende Bezugsperson. Um auch andere Kinder in der Kita zu schützen, müssen wir darauf achten, dass kranke Kinder zu Hause bleiben.

Im Rahmen unserer Sorgfaltspflicht lassen wir kranke Kinder abholen, um das Wohl ihres Kindes und die Gesundheit der anderen Kinder zu schützen. 

Das Infektionsschutzgesetz (siehe Betreuungsvertrag) regelt Maßnahmen, die ergriffen werden müssen um  schnellstmöglich eine Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern.

Bei Fieber, erhöhter Temperatur, Erbrechen, Durchfall oder anderen ansteckenden Krankheiten müssen Familien ihre Kinder zu Hause lassen. Kinder müssen 48 Stunden frei von Fieber und Symptomen sein, bevor sie die Einrichtung wieder besuchen dürfen. Medikamente dürfen in der Einrichtung nicht verabreicht werden, außer bei chronischen Erkrankungen oder Allergien. Hier benötigen wir jedoch eine Bescheinigung oder gegebenenfalls eine Einweisung vom Arzt,wenn Ihrem Kind Notfallmedikamente verabreicht werden müssen.

Seit dem 1.3.2020 gibt es eine Veränderung des Masernschutzgesetzes.

Das Gesetz sieht vor, dass alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr beim Eintritt in die Kita oder  Schule die von der ständigen Impfkommission empfohlen Masernimpfung vorweisen müssen.

Kinder kommen mit einem bestimmten Geschlecht, Mädchen oder Junge, zur Welt. Dies ist von der Natur bestimmt und nicht beeinflussbar. Im Gegensatz dazu steht „Gender“. „Gender“ meint das soziale oder kulturelle Geschlecht, welches sich in sozialen Aktionen und im Austausch mit der Umwelt und gesellschaftlichen Normen herausbildet. 

Bereits Kinder im Vorschulalter setzen sich intensiv mit ihrer Geschlechterrolle auseinander und überlegen was es ausmacht ein Mädchen oder ein Junge zu sein. Sie greifen dabei aus Vorerfahrungen zurück, die sie in der Familie, dem sozialen Umfeld, mit den Medien oder der Kindertageseinrichtung gemacht haben. Dieser Erfahrungen sind so individuell wie das Kind selbst und prägen dieses in seinem Verhalten. Damit Kinder eine eigene Geschlechtsidentität entwickeln mit der sie sich wohl fühlen ist es wichtig, dass sie nicht von festgelegten Geschlechterrollen eingeengt und in der Entwicklung ihrer individuellen Gaben und Talenten gehindert werden.

In unserem Haus unterstützen wir die Kinder bei der Entwicklung ihrer Geschlechtsidentität, indem wir sie als Individuen wahrnehmen, ihnen keine Geschlechtsstereotypen zuschreiben und sie in der ihnen eigenen Persönlichkeit wertschätzen. Wir achten das weibliche und männliche Geschlecht als gleichwertig und vermitteln dies den Kindern im täglichen Umgang miteinander. Dabei ist es unerlässlich, dass auch die pädagogischen Fachkräfte die eigene Sozialisation reflektieren und ihr Verhalten im Umgang mit Geschlechtsstereotypen hinterfragen. Uns ist es wichtig, dass Kinder die Möglichkeit haben ihren Interessen und Bedürfnissen unabhängig von geschlechtsspezifischen gesellschaftlichen Normen und Erwartungen nachzugehen und diese zu hinterfragen. Bedürfnisse, Gefühle, Interessen und Begabungen sind nicht an ein bestimmtes Geschlecht gebunden. Technisches Interesse, mathematisches Verständnis, Freude an der Pflege, Spaß am kreativen Gestalten, Bewegungsfreude, Emotionalität, Schmerzempfinden, Vorliebe für Farben oder bestimmte Spielsachen, als Beispiele, sind Ausdruck der individuellen Persönlichkeit und nicht Merkmale für weibliches oder männliches Verhalten. Trotz allem unterstützen wir die Kinder die Unterschiede zum anderen Geschlecht wertschätzend wahrzunehmen, aber auch zu erkennen, dass die Gemeinsamkeit größer sind, als die Unterschiede.

Übergang Kita - Grundschule

Im letzten Kita-Jahr vor der Einschulung beginnt für alle zukünftigen Schulanfänger eine besondere Übergangsphase. In diesem Alter entwickeln die Mädchen und Jungen ein größeres Bedürfnis an Selbständigkeit und Eigenverantwortung und freuen sich endlich in die Schule zu kommen. Trotzallem ist dieser Übergang auch mit Unsicherheiten von Seiten der Kinder verbunden. Doch,„wenn Kinder auf vielfältige Erfahrungen und Kompetenzen aus ihrer Zeit in einer Kindertageseinrichtung zurückgreifen können, sind ihre Chancen hoch, dass sie den neuen Lebensabschnitt mit Stolz, Zuversicht und Gelassenheit entgegen sehen.“ (BEP)

Unser Ziel ist es, dass sich die Mädchen und Jungen in ihrer Altersgruppe besser kennenlernen, für weitere Lebensbereiche neugierig werden und den Übergang von der Kita in die Schule fließend und problemlos gelingt. 

Durch verschiedene Aktivitäten wollen wir es den Kinder ermöglichen sich als Gruppe, die auch Sicherheit bietet, wahr zu nehmen.

  • Für die Kinder im letzten Kita- Jahr bieten wir ab Oktober einmal in der Woche eine Psychomotorik- Stunde an.
  • Es findet ein Feuerwehrtag statt. Feuerwehrleute besuchen vormittags unsere Einrichtung und führen mit den Kindern die  Brandschutzerziehung durch. Am Nachmittag werden die Kinder in das  Feuerwehrgerätehaus eingeladen und bekommen das Feuerwehrauto, die Ausrüstung und die Gerätschaften genauestens erklärt.
  • In Zusammenarbeit mit der Polizei, den Familien und pädagogischen Fachkräften können die Kinder einen sogenannten “ Schulwegpass“ erwerben. Hierzu findet ein Elternabend statt, an dem Mitarbeiter der Polizei den Eltern Informationen darüber geben, wie sie ihre Kinder für den Straßenverkehr fit machen können. Einige Wochen später können die Kinder in einer kleinen praktischen Prüfung den Polizeimitarbeitern ihre neu erworbenen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Im Anschluss bekommen sie Ihren Schulwegpass ausgehändigt.
  • Im Frühjahr bieten wir eine Naturwoche an. Hier können die Großen Wald- und Wiesen in der Umgebung erkunden.
  • Im Alltag der Mädchen und Jungen wenden wir immer wieder die Marte-Meo Methode an. Das heißt, wir motivieren die Kinder dazu etwas aus eigener Kraft (selbst) zu tun.
  • Die Grundschule bietet unseren Kindern einen Kennenlerntag an. Dies ermöglicht zukünftigen Schulkindern erste Kontakte zu Kindern aus anderen Einrichtungen zu knüpfen und das Schulgebäude kennen zu lernen.
  • In Zusammenarbeit mit der Grundschule bieten wir in der Einrichtung einen Vorlesetag an. Hier kommen Grungschüler gemeinsam mit Einem Lehrer/in in den Kindergarten um den Kindern vor zu lesen.
  • Im zweiten Kindergartenhalbjahr besuchen die zukünftigen Schulanfänger gemeinsam mit einer päd. Fachkraft die Grundschule und nehmen an einer Unterrichtsstunde teil.
  • Die Schulanfänger werden von dem Kollegium der Grundschule eingeladen um bei der Aufführung  “ Bühne frei“ zuzuschauen. Hier führen die unterschiedlichen Klasse einstudierte Lieder, Sketche, Tänze und Ähnliches auf. 
  • Vor  den Sommerferien  werden die Mädchen und Jungen bei einem feierlich  gestalteten Segnungsgottesdienst mit guten Wünschen und Gottes Segen von der Kindertagesstätte verabschiedet. 

In unserer Kita bieten wir den Kindern im letzten Kindergartenjahr wöchentlich eine  Psychomotorik Stunde an. Die zukünftigen Schulkinder bekommen so die Möglichkeit sich als Gruppe bewusst wahrzunehmen und das Gemeinschaftsgefühl wird gestärkt.

„Psychomotorik ist ein Konzept der Persönlichkeitsentwicklung über Erleben, Erfahren und Kommunizieren mit und durch Bewegung, aber auch das Begreifen sozialer Verhaltensweisen wie Toleranz, Rücksicht und Kooperation sowie die angemessene Bewältigung von Konfliktsituationen und Misserfolgen“ (Göbel, Panten 1998).

Diese Methode der Körper- und Bewegungserfahrung wird in vier Phasen, die aufeinander aufbauen durchgeführt und stellt eine Verbindung zwischen Körper und Geist dar. Dadurch wird die Entfaltung der Persönlichkeit, eine Erweiterung des Körperbewusstseins und die Lernfähigkeit unterstützt.

Sensomotorische Phase

In der ersten Phase der Psychomotorik geht es darum, dass das Kind in Bewegung kommt. Hier haben  Kinder die Möglichkeit den eigenen Körper zu spüren,  eigene Grenzen auszutesten, Widerstand zu erfahren und Spannungen abzubauen.

Konstruktionsphase

Hier bauen und konstruieren  Kinder in Gruppen oder  für sich alleine mit großen  Schaumstoffelementen und anderen Materialien, die im Bewegungsraum zu finden sind.  Ziel  ist es eigene Spielideen und Kreativität zu entwickeln, Initiativen anderer Kinder wahrzunehmen, Erlernen von Geben, Nehmen und Empathie,  Kooperation, Umgang mit Konflikten und das Finden von Lösungswegen.

Phase der tiefen Rückversicherung durch Sprache

In dieser Phase wird gemeinsam mit den Kindern eine Geschichte erzählt. Dabei werden Sprachfähigkeit und Freude am Sprechen, Denk- und Merkfähigkeit, Konzentration, das Einhalten von Gesprächsregeln, Erleben von Spannung und Entspannung, Lösungen finden, die Fähigkeit Gefühle auszudrücken und Wertschätzung des Gegenübers entwickelt.

Phase für plastischen und grafischen Ausdruck

Zum Abschluss haben die Kinder die Möglichkeit sich in Eigenarbeit auszudrücken. Dabei können sie eigene Erlebnisse, Emotionen und Gedanken symbolisch z.B. anhand eines Bildes zum Ausdruck bringen. Sie lernen sich zu entspannen und Abstand zum Erlebten zu gewinnen.

Dieser Text wird gerade erstellt.

Formen der Elternzusammenarbeit

Die Aufnahme von Kindern in unsere Kindertagesstätte erfolgt in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell. Hier bedarf es einer sorgfältigen organisatorischen und fachlichen Vorbereitung und Durchführung der pädagogischen Fachkräfte, damit ihr Kind die erhebliche Anpassungsleistung einer neuen Umgebung gut bewältigen kann. Damit Ihr Kind eine qualifizierte und professionelle Eingewöhnung erhält, nehmen wir die „neuen Kinder“ stets gestaffelt auf. Damit die besondere Situation für alle Beteiligten harmonisch verläuft, finden in dieser Zeit keine gesonderten Projekte und Aktivitäten statt. Das Musikangebot ist davon ausgeschlossen. Bevor Ihr Kind unsere Einrichtung besucht, können Sie uns im Aufnahmegespräch von Ihrem Kind berichten.

Während der Eingewöhnungsphase benötigt Ihr Kind besonders ihre Unterstützung, diese sieht in unserer Kita wie folgt aus:

1-3 Tag ist die Grundphase: Die Sorgeberechtigte Person kommt mit dem Kind zusammen in die Kita (möglichst immer zur gleichen Zeit), und bleibt 1 Stunde zusammen mit dem Kind in der Kita, danach gehen beide wieder nach Hause. Die Aufgabe der Sorgeberechtigten ist es für das Kind der „Sichere Hafen“ zu sein. Bitte beschäftigen Sie sich in dieser Stunde nicht mit dem Smartphone und meiden Sie auch mit anderen Kindern zu spielen.

Am 4.Tag erfolgt der erste Trennungsversuch, Sie verabschieden sich von Ihrem Kind und verlassen den Gruppenraum für max. 30 Minuten. Je nach Reaktion Ihres Kindes verläuft die weitere Eingewöhnung. Beim Abholen ist es wichtig, dass Sie direkt mit ihrem Kind nach Hause gehen.

Ab dem 4. Tag beginnt die Stabilisierungsphase, die pädagogische Fachkraft versucht nun zunehmend mehr Kontakt zu Ihrem Kind herzustellen. Bitte achten Sie darauf, dass Sie in dieser Zeit immer für Ihr Kind telefonisch erreichbar sind.

In der Schlussphase ist das päd. Ziel, dass  sich Ihr Kind von der Bezugserzieherin trösten lässt und die Fachkraft als weitere Bezugsperson akzeptiert.  

Wenn irgendwie möglich, sollte das Kind nach Abschluss der Eingewöhnungszeit während der ersten vier Wochen die Kita nur halbtags besuchen, damit Ihr Kind sich langsam an die vielen neuen Eindrücke und Erlebnisse gewöhnen kann.

Eine langsame und bewusste Eingewöhnung in die Kita ermöglicht Ihrem Kind eine angenehme und bewusste Anpassung an die neue Umgebung. Das Eingewöhnungskonzept gilt auch für Geschwisterkinder, Kinder aus der Krippe usw. da auch diese Kinder sich erstmal an neue Fachkräfte, Räume, andere Kinder, Regeln und Strukturen gewöhnen müssen.

In unserer Kita gehören die Marte Meo Filmsequenzen als ein fester Bestandteil zu unserer Elternzusammenarbeit. 

Eltern bekommen anhand von Filmaufnahmen Situationen aus dem Alltag ihrer Kinder in kleinen Momenten präsentiert. Daher sind Filmsequenzen für unsere pädagogische Arbeit ein wichtiges Instrument zur Beobachtung und Dokumentation. Mit Hilfe der Videos bekommen die Sorgeberechtigten in unterschiedlichen kleinen Filmsequenzen einen positiven Blick auf die Entwicklung ihres Kindes.  In den Entwicklungsgesprächen werden die Sorgeberechtigten vor dem Abspielen der Filmsequenzen aufmerksam gemacht worauf sie nun achten sollten, damit der Fokus auf den bestimmten Moment liegt und dieser dann von der Fachkraft für Eltern verständlich erklärt wird. Bild sagt mehr als 1000 Worte. Kraft der Bilder….

Durch die Verknüpfung der Filmsequenzen und den erklärenden Aussagen erhalten die Eltern einen positiven Blick auf ihr Kind und sie können viel besser nachvollziehen was die Fachkraft ihnen vermittelt. Mit Hilfe der Marte Meo-Methode erfahren d

Wir sind eine evangelische Kita, die sich an christlichen Wertvorstellungen orientiert. Uns ist es wichtig, dass unsere Kita  eine Begegnungsstätte für Kinder und deren Familien ist und bietet diesen die  Gelegenheit sich gegenseitig kennenzulernen und soziale Kontakte zu knüpfen.

Die Elternarbeit hat einen großen Stellenwert in unserer pädagogischen Arbeit. Die Familien haben verschiedene Möglichkeiten sich einzubringen wie zum Beispiel beim Sommerfest, Gottesdienste, Pfingstumzug sowie Blumen- und Muttertagskuchenverkauf.  Familienmitglieder sind bei uns herzlich eingeladen sich mit ihren Fähigkeiten in den Kita- Alltag einzubringen. Wenn Sie Ideen dazu haben, sprechen Sie dies bitte mit der Fachkraft, die die Rezeption betreut, ab.  Des Weiteren haben sie die Möglichkeit in der Kita zu hospitieren und den Alltag ihrer Kinder mitzuerleben.

Ein wichtiger Bestandteil hat unser Marte Meo Elterneinladungsprogramm, hier bekommen Sie anhand von kleinen Videosequenzen einen individuellen und positiven Blick auf die Entwicklung Ihres Kindes. Um weitere Aspekte unserer pädagogischen Arbeit transparent zu machen laden wir zudem zu unterschiedlichen Informationsveranstaltungen ein oder nutzen die Magnetwände im Eingangsbereich und Flur. Elternbriefe und eine Liste mit feststehenden Terminen und Aktivitäten im Jahresverlauf werden per E-Mail versendet. Aktuelle Termine stehen auf unserer Homepage!

Sie haben die Möglichkeit Elterninformationsveranstaltung in der Kita zu besuchen. Wir bieten Ihnen zwei Termine im Laufe eines Tages an. Die Einladung erfolgt über E-Mail und an der Infowand in der Kita. Um besser planen zu können bitten wir Sie sich an der Infowand in die Teilnehmerliste einzutragen.  Themen der Infoveranstaltung werden im Vorfeld in der Einladung mitgeteilt. An der Elterninformationsveranstaltung bekommen sie einen Einblick in unsere pädagogische Arbeit und unsere Schwerpunkte.

Dieser Text ist in Überarbeitung.

Wir als evangelische Kita sehen die verschiedenen Familien mit Ihren individuellen Bedürfnissen.

Ein wichtiger Bestandteil des Qualitätsmanagement ist die Durchführung von Elternbefragungen.

Familien mit Ihren unterschiedlichsten Anliegen, werden in unserem Haus wahrgenommen und respektiert.

Damit eine gute Kooperation stattfinden kann bieten wir regelmäßige Elternumfragen an, in denen wir die Zufriedenheit und aktuelle Bedarfe ermitteln.

Wir interessieren uns für die Bedürfnisse der Eltern und wollen Kundenorientiert handeln.

Elternvertreter 2020/2021:

Nicole Walter

Maike Moritz

Angelina Michel

Unser christlicher Glaube ist die Grundlage unserer Arbeit.

In unserer Kita haben die Aspekte „Gemeinschaft erleben“ sowie „wertschätzendes und tolerantes Zusammenleben unterschiedlicher Menschen“ einen besonderer Stellenwert.

Die Kita ist ein Begegnungsraum, in erster Linie für Kinder und deren Familien sowie der der päd. Fachkräfte. 

Dieser soziale Raum hat eine Wirkung auf die Menschen die sich darin begegnen.

Diese Wirkung bezieht sich unter anderem auf ihr Wohlergehen, die Bereitschaft sich einzubringen, auf ihr Erleben von Selbstwirksamkeit und ganz grundsätzlich auf ihr Menschsein.

Dieses Miteinander von unterschiedlichen Menschen nehmen wir bewusst wahr und gestalten dieses mit. Gemeinsam fordern wir eine Kultur von gegenseitiger Wertschätzung und Solidarität.

Für unseren Kita Alltag bedeutet dies, Gott hat jeden Menschen zu einer individuellen Person mit Stärken und Schwächen gemacht.

Werte wie Nächstenliebe, Vertrauen, Verantwortung, Solidarität, Rücksichtnahme Akzeptanz und Toleranz leben wir den Kindern vor und setzen es gemeinsam anhand der Marte Meo Methode um. 

Teil des Erziehungskonzeptes ist auch die Gestaltung gemeinsamer Feste, die zum Gemeinschaftsgefühl beitragen und bei denen alle herzlich willkommen sind.

Dieser Text wird gerade erstellt.

Uns liegt eine vertrauensvolle und kooperative Zusammenarbeit, mit Ihnen als Familie, am Herzen. Wir fördern, ergänzen und unterstützen die familiäre Erziehung, Bildung und Betreuung. Eine gute Zusammenarbeit spielt hierbei eine große Rolle.

Das bedeutet für uns einen offenen Austausch mit Ihnen, als Sorgeberechtigte, und eine wertschätzende und Ihnen zugewandte Grundhaltung. Sie haben die Möglichkeit während der gesamten Kindergartenzeit in terminlich vereinbarten Gesprächen Anregungen, Ideen oder Beschwerden die unsere Arbeit in der Kita betreffen zu äußern.

Gerne können Sie auch unser Feedbackformular nutzen. (Online)  

Wir begrüßen Lob, Anregungen und Verbesserungsvorschläge.

Das ausgefüllte Formular können Sie gerne in unseren Briefkasten einwerfen.  

Nach der Bearbeitung Ihres Anliegens bekommen Sie eine Rückmeldung von uns.

Wir freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit. 

Für persönliche und familiäre Anliegen können Sie gerne folgende Anlaufstellen nutzen: HIER KLICKEN